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Usbekistan 



AUF EINEN BLICK

Begeben Sie sich auf die Spuren der alten Händler und Karawanen in den bezaubernden usbekischen Städten Khiva, Bukhara und Samarkand. Bestaunen Sie die mittelalterliche Architektur in Khiva, besuchen Sie die alten Medressen, Bibliotheken, flanieren Sie durch den Seidenmarkt in Bukhara und erkunden Sie die Zeugen vergangener Dynastien in Samarkand. Letztes Jahr haben wir für Sie das wunderbare Reisen mit der Eisenbahn in Usbekistan entdeckt. In dieser Reise fahren Sie die Strecke zwischen Khiwa und Bukhara sowie Samarkand und Tashkent mit dem bequemen Zug in Zweierkabinen der ersten Klasse.  


Geschichte

Diese Gegend war bereits in alten Zeiten ein bedeutendes Handelszentrum und Mittelpunkt von Lehre und Kultur. Dazu zählen Städte wie Samarkand, Buchara, Chiwa, Shakhrisabz. Die Usbeken selbst waren ursprünglich ein Turkvolk mit gemeinsamer Herkunft mit den Kasachen aus (West-)Sibirien. Ihr Name leitet sich von Usbek Khan ab. Die Bevölkerung Usbekistans setzt sich aus mehr als 130 Ethnien zusammen. 75 Prozent sind Usbeken, dazu kommen Russen, Tadschiken, Tataren, Kasachen und noch viele andere Minderheiten. Usbekistan ist ein Land der grossen Möglichkeiten, einzigartiger Naturschätze und wachsender Perspektiven. Der grösste Schatz Usbekistans ist jedoch sein grenzenloses geistiges Vermächtnis, tief verwurzelte handwerkliche Traditionen, Landwirtschaft und Handel. Schon seit dem Altertum sind wunderschöne Architekturdenkmäler, berühmte Moscheen von Samarkand, Buchara, Chiwa und Taschkent bekannt. Diese sind jedoch nur ein Bruchteil der Sehenswürdigkeiten usbekischer Städte, die auf der Seidenstrasse liegen. Viele berühmte Reisende haben dieses grosse Kultur- und Handelszentrum besucht. Dank der Aufzeichnungen von Marco Polo verbreitete sich der Ruhm usbekischer Städte im Westen. Sie werden bis heute mit dem Schönen, Exotischen und Unbekannten in Verbindung gebracht.  


Sprache, Gesellschaft und Religion

Die Usbeken gehören zu den Türkvölkern und ihre Sprache gehört der türkisch-altaischen Sprachfamilie an. Trotz des Systemwechsels in den 90er Jahren haben die Usbeken versucht ein dichtes soziales Netz aufrechtzuerhalten. Seit 1995 ist der Staat bemüht, die Sozialleistungen zu verbessern.

Ca. 90% der usbekischen Bevölkerung sind Muslime; 8% sind orthodoxe Christen; zu den restlichen Religionen gehören die Juden und die römischen Katholiken. Nach der Unabhängigkeit sind vielerorts neue Moscheen, Koranschulen und islamische Zentren in grosser Menge entstanden.


Sitten und Bräuche

Usbekistan besteht aus vielfältigen Bräuchen und Sitten, welche aus vielen verschiedenen ethnischen und kulturellen Traditionen stammen. Eine besondere Rolle spielen die Bräuche, die mit der Geburt und Erziehung von Kindern (beschik-toji, hatna-kilisch), mit der Eheschliessung (fatiha-toji, Hochzeit) verbunden sind. Oft stellen sie eine Verflechtung islamischer Riten mit den älteren Formen dar, die mit magischen Praktiken verbunden waren. Mit der Bekehrung zum Islam wurden viele familienalltägliche Bräuche durch die Religion beeinflusst und ins Leben der Usbeken zogen muslimische Bräuche ein.  

 

Usbekistan heute

Usbekistan ist aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden. Dabei spielt das zentralasiatische Land eine wichtige Rolle für die NATO-Truppen in Afghanistan. Bedingt durch die globael wirtschaftliche Lage und die lokale politische Situation sind die wirtschaftlichen Prognosen für Usbekistan eher verhalten.  

 

Klima 

In Usbekistan herrscht kontinentales Wüstenklima. Die Sommer in Usbekistan sind normalerweise heiss und trocken, die Winter dagegen kalt und unbeständig. Insgesamt herrscht in Usbekistan eine sehr geringe Luftfeuchtigkeit. Temperaturschwankungen von 20 °C zwischen Tag und Nacht sind durchaus möglich. Das usbekische Tiefland kann von Mai bis Anfang Juni und von September bis Anfang Oktober sehr angenehm sein. Die beste Zeit für einen Besuch ist daher im Frühjahr von Mai bis Ende Juni und im Herbst von September bis November. Der Mittsommer (Mitte Juli bis August) ist mit Temperaturen bis 40 °C in Taschkent und 50 °C im südlichen Usbekistan für angenehmes Reisen zu heiss. Im Winter (Januar bis Februar) bewegen sich die Temperaturen tagsüber zwischen etwa -5 °C bis 10 °C.  


Kleidung

Nach traditioneller Art tragen die usbekischen Männer lange Steppmantel (usbekisch – tschopon oder tun), der von einer bunten Schärpe zusammen gehalten wird und meistens eine schwarze, viereckige Kappe (usbekisch - duppi), die mit weisser Strickerei verziert ist. Die usbekischen Frauen tragen lange, bunt farbige Kleider und Kopftücher (usbekisch - rumol). Die gezupften Augenbrauen bei den usbekischen Frauen signalisieren, dass die Frau verheiratet ist.  


Bevölkerung

Der genauere Ursprung der Usbeken ist bis heute unklar. Die Usbeken kommen ursprünglich aus dem jetzigen Altaigebiet, ein mittelasiatisches Hochgebirge im Grenzgebiet von Kasachstan, Sibirien, der Mongolei und China. Die frühere Religion der Usbeken war Zorastrismus. Den islamischen Glauben haben die Usbeken nach der arabischen Eroberung Zentralasiens im 7. Jahrhundert angenommen und sind überwiegend sunnitische Muslime.  


Währung

In Usbekistan ist der Usbekistan-Som im Umlauf. Internationale Kreditkarten werden nur in einzelnen Hotels akzeptiert.  


Visa und Dokumente

Schweizer benötigen zur Einreise einen Reisepass der 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist und ein Visum. Das Visum werden wir gerne für Sie einholen.  


Weitere Informationen

Botschaft:

Perleberger Strasse 62
D-10559 Berlin
Tel:+ 49 30/394 09 80
www.uzbekistan.de
Email: botschaft@uzbekistan.de